Kurze Einschätzung meinerseits zu iOS 26 auf einem günstigen iPhone:
tl;dr: Nicht updaten!
Da ich beschlossen habe, mein iPhone 12 Pro vorerst zu behalten, habe ich es vor einigen Tagen verpackt, an Apple geschickt um dort ein Batterieservice zu machen.
Vorbereitet wie immer, hatte ich mir vor zwei Jahren günstig ein Ersatzgerät besorgt: ein iPhone SE 2 (Veröffentlicht 2020 mit A13-Chip).
Darauf läuft meist die aktuelle Beta, sodass ich mir Apples Experimente ansehen kann, ohne mein Produktivgerät zu zerhacken.
Doch wie schlägt sich iOS 26 auf einem älteren Gerät wie dem SE 2? Kurz gesagt: erstaunlich schlecht. Apple hielt es offenbar für eine gute Idee, dem SE 2 das neue iOS 26 unterzujubeln. Die Performance ist miserabel: das Interface stockt, alles reagiert verzögert, und Apps beenden sich regelmäßig von selbst – vermutlich, weil der Speicher knapp wird. Ruckler und doppelte oder gar nicht erkannte Eingaben sind an der Tagesordnung.
Auch die Akkulaufzeit leidet erheblich. Man kann förmlich zusehen, wie die Prozentanzeige nach unten zählt. 100 – 98 – 97 – 95…
Das iPhone SE 2, eigentlich ein kleines, schickes und unter iOS 18 ausgesprochen performantes Gerät, ist damit zur Krücke verkommen. Es fühlt sich an wie ein billiges Android-Smartphone mit den oft so gefürchteten MediaTek SOCs. Seit der ersten iOS26 Beta und auch jetzt mit Version 26.2 hat sich daran nichts verbessert – trotz reduzierter Transparenzen und Animationen (Reduce Motion). Das SE 2 hat schlicht zu wenig Power, um iOS 26 vernünftig zu stemmen, Apple hat das in Kauf genommen, Nutzer haben nun ein Gerät, dass sich schlichtweg nicht mehr angenehm benutzen lässt.
![[ˈmʊʁksn̩]](https://mrxn.at/wp-content/uploads/2025/04/IMG_7766.jpeg.pagespeed.ce.NhhWe0WnxW.jpg)



Schreibe einen Kommentar