Wer beim Updaten seines Ubuntu oder möglicherweise anderen Flavours auf diese Fehlermeldung stößt:
Unpacking linux-modules-6.17.0-14-generic (6.17.0-14.14) over (6.17.0-14.14~24.04.1) ...
dpkg: error processing archive /var/cache/apt/archives/linux-modules-6.17.0-14-g
eneric_6.17.0-14.14_amd64.deb (--unpack):
trying to overwrite '/lib/modules/6.17.0-14-generic/kernel/arch/x86/events/amd/
amd-uncore.ko.zst', which is also in package linux-modules-extra-6.17.0-14-gener
ic (6.17.0-14.14~24.04.1)
dpkg-deb: error: paste subprocess was killed by signal (Broken pipe)
Errors were encountered while processing:
/var/cache/apt/archives/linux-modules-6.17.0-14-generic_6.17.0-14.14_amd64.deb
Error: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (1)sollte nicht in Panik verfallen und vor dem Neustart folgendes machen. Führe folgende Befehle nach der Reihe aus:
sudo dpkg --configure -a
sudo apt install -f
sudo apt update
sudo apt install -o Dpkg::Options::="--force-overwrite" linux-modules-6.17.0-14-generic
sudo apt install -f
sudo apt upgrade
sudo apt autoremovetl;dr
Damit wird ein Überschreiben des Modules forciert. Problem bei diesem Kernelupdate ist offensichtlich, dass sich mehrere Module gegenseitig überschreiben wollten, was so eigentlich nicht valide ist. Dazu gibt es bereits ein Bug Ticket.
Im Detail:
sudo dpkg –configure -a
Schließt alle halb-installierten und halb-konfigurierten Pakete ab. Wenn ein vorheriges apt upgrade mittendrin abgebrochen wurde, bleiben Pakete im Zustand „entpackt aber nicht konfiguriert”. –configure -a bedeutet „configure all pending packages”.
sudo apt install -f
Das -f steht für –fix-broken. APT analysiert alle Paketabhängigkeiten und versucht automatisch, kaputte oder inkonsistente Zustände zu reparieren
sudo apt install -o Dpkg::Options::=“–force-overwrite“ linux-modules-6.17.0-14-generic
Die Option -o Dpkg::Options::=“–force-overwrite“ meldet dpkg, Dateikonflikte zwischen Paketen zu ignorieren und die Datei einfach zu überschreiben.
Oben genannten Weg hatte ich noch so grob im Kopf – beim Dpkg::Options::=“- Part war Perplexity behilflich. Das zwingt dpkg einfach drüberzubügeln.
Nach einem
sudo rebootsollte euer System dann sauber neustarten.
Für den Fall, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und ihr ohne force-overwrite neu gestartet habt, könnt ihr beim Booten (ESC) im Grub Boot Menü die
Advanced Options for Ubuntu
und anschließend einen älteren Kernel auswählen. Danach könnt ihr das mit oben genannten Schritten fixen. Sollet ihr den 6.17.0-14 Kernel ausgewählt haben landet ihr nach kurzem Warten im intramfs. Einfach nochmal rebooten und einen älteren Kernel auswählen.




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