murksen: intransitiv; unfähig oder schlampig vorgehen, insbesondere bei der Arbeit, so dass nichts oder nichts Rechtes zuwege gebracht wird oder doch nicht in annehmbarer Zeit

Ein Weg zum digitalen Entschleunigen

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411 Wörter

Nachdem ich nun Strava schon gar nicht mehr am Smartphone habe – und eigentlich gar nicht mehr nutze, weil ich mein eigenes Tool dafür gebaut habe – mich ohnehin schon vor langer langer Zeit von Instagram verabschiedet, Facebook schon vor Ewigkeiten in die Tonne gekübelt habe, kein Snapchat, TikTok nutze und auch keine anderen Social Media Dingsis fühle ich mich schon sehr zufrieden und entschleunigt.

Dieses penetrante laute ständige Einprasseln von Impressionen ist nahezu weg. Ich bin also schon recht zurückgezogen unterwegs, YouTube schaue ich hie und da. Slack nutze ich für zwei drei Communities, aber auch da ist nichts so dringend, dass ich es immer am iPhone haben müsste. Daher ist auch die Slack App deinstalliert – wenn kann ich ja am MacBook oder am Linux Notebook in Slack reinschnuppern.

An Anwendungen (Social Media, Messenger, News) die noch zur Flucht aus der Realität verleiten habe ich noch:

  • WhatsApp – das kommt langfristig weg – ich weiß nur noch nicht wie ich alle darauf vorbereite – unsinnigerweise ist das der am aktivsten genutzte Messenger in meinem Umfeld
  • Signal – der Messenger in Zukunft den ich forcieren will
  • Telegram – nutze ich im Endeffekt nur mit einer Person und für meinen Uptime Kuma Bot zur Service Überwachung im Homelab
  • Element X – ein Matrix Client, den ich für eine Handvoll Communities nutze (diverse Podcasts als Feedback Channel)
  • NetNewsWire als RSS Reader für abonnierte Feeds einiger weniger Nachrichten Seiten und Blogs
  • YouTube – sehr selten in Gebrauch, Google hat sich von ganz alleine ins Abseits manövriert
  • Ice Cubes – als Mastodon Client

Die restlichen Apps die ich damit noch so nutze sind mehr oder weniger produktive oder essentielle Anwendungen wie Banking, öffentl. Verwaltung, GPS, Wetter, diverse Apps zur Datenerfassung etc. Ich bin also grundsätzlich auf einem guten Weg.

Alternativ und vor allem für die Pausen, wo man dann ja eigentlich trotzdem immer noch zum Handy greift, habe ich mir heute was gegönnt. Einen einfachen kleinen leichten eBook Reader. Einen Xteink x4. Der kostet mit aktuell -20% Coupon code inkl. Versand circa 50€. Ich habe ja zwar bereits einen Kindle, aber der ist groß und diesen habe ich auch nicht ständig dabei.

Der Xteink x4 ist allerdings mit seinem 4,3″ Screen nur so groß wie eine platt gedrückte Zigarettenschachtel. Also Hosensack kompatibel. Statt also in Zukunft zum Handy zu greifen um zb. schon wieder diverse Newsseiten aufzurufen, will ich wieder mehr lesen und das auf einem kleinen dediziertem Device, dass ich auch immer mit dabei haben will.

Btw. es gibt eine Community-gepflegte alternative Firmware. Herrlich! Ausführlicher Bericht folgt.

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