Framework Desktop mit 192 GB: Vorbestellung möglich
Framework öffnet die Vorbestellung für den Framework Desktop mit 192 GB RAM: Ryzen AI Max+ PRO 495, nur Linux, Auslieferung ab November.

Framework hat die Vorbestellung für eine neue Konfiguration des Framework Desktop geöffnet: Wahnsinnige 192 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher, angetrieben von AMDs Ryzen AI Max+ PRO 495 mit dem Codenamen Gorgon Halo. Es gibt ihn als DIY Edition, als Fertig-PC mit Fedora und 2-TB-SSD oder als nacktes Mini-ITX-Mainboard. Ausgeliefert wird ab November, vorerst nur eine Charge, weil mehr Speicher gerade nicht da ist. Windows gibt es nicht, die Kiste ist ausdrücklich für Linux gebaut.
Was sich gegenüber Strix Halo ändert
Technisch bleibt fast alles gleich: 16 Zen-5-Kerne, integrierte Grafik mit 40 Recheneinheiten, der Speicher ist etwas flotter angebunden. Entscheidend sind die zusätzlichen 64 GB. Modelle wie DeepSeek V4.1 Flash in Q2, die beim 128-GB-Gerät von der SSD nachgeladen haben oder auf zwei Rechner verteilt werden, passen jetzt komplett in den Speicher. llama.cpp, vLLM und Ollama laufen unverändert weiter. Dazu kommt ein hinten offener PCIe-Slot für breitere Netzwerkkarten.
Für wen sich das rechnet
Framework erwartet, dass Speicher in den nächsten sechs Monaten noch teurer wird, und rät, jetzt zuzugreifen. Ein Hersteller, der mangels Speicher nur eine Charge auflegen kann, empfiehlt also Eile. Der Rat: die Ausbaustufe kaufen, die zu den Modellen passt, die man wirklich betreiben will. Wer mit rund 14 Token pro Sekunde leben (Generation) kann, bekommt ein ernsthaftes Sprachmodell unter den Schreibtisch, alles lokal! Das hat allerdings seinen Preis. Die Vollausbaustufe mit 192 GB RAM und einer vier Terabyte SSD kommt auf knapp 8500 €. Das ist Wahnsinn. Und leider ist kein Ende in Sicht was die Speicherpreise angeht. Wenn ihr also so ein Weihnachtsgeschenk für mich sucht, sowas hätte ich gerne.
Mehr dazu: Frameworks Ankündigung der 192-GB-Konfiguration und der Leitfaden zu lokaler KI mit 192 GB.