Chronokura: Zeiterfassung ohne Abo
Chronokura von meinem Podcast-Kollegen Alex: Zeiterfassung und Rechnungen für den Mac, einmalig 19,99 Euro statt Abo.

Gleich vorweg, damit das sauber auf dem Tisch liegt: Chronokura kommt von Alex, meinem Kollegen beim und überhaupt Podcast und seit vielen, vielen Jahren (Jahrzehnnten) ein guter Freund. Objektiv bin ich hier also nicht. Verbloggen will ich es trotzdem, weil ich die App tatsächlich benutze.
Chronokura ist eine native Mac-App für Zeiterfassung und Rechnungen. Eigentlich bin ich längst nicht mehr selbstständig, ein paar alte Kunden betreue ich aber noch auf Honorarnoten-Basis. Genau dafür reichen mir die Grundfunktionen: Timer in der Menüleiste starten, Stunden auf Kunde und Projekt buchen, am Jahrensende aus den Einträgen eine Rechnung machen.

ZUGFeRD/Factur-X ist auch dabei, falls ein Kunde die E-Rechnung will. Mehr brauche ich nicht, und zum restlichen Tamtam – Dashboard, Berichte, die lokale KI namens HemerAI über Ollama oder Apple Intelligence – kann ich ehrlich gesagt nicht viel sagen – das habe ich zwar getestet und es funktioniert, aber für meine wenigen Einträge brauche ich HemerAI nicht.

Einmal zahlen, fertig
Was mich aber wirklich freut: Chronokura kostet einmalig 19,99 Euro. Kein Abo, keine monatliche Gebühr, kein „Pro-Plan“, der die eine Funktion freischaltet, die man halt doch braucht. Gerade bei Zeiterfassung und Rechnungen, wo sich praktisch die ganze Konkurrenz jeden Monat bezahlen lässt, ist das inzwischen fast schon exotisch. Dazu bleiben die Daten auf dem eigenen Mac, die App spricht mit keinem Server und läuft komplett offline.

Voraussetzung ist ein Mac mit Apple Silicon und macOS 26. Wer erst schauen will: Die Testversion ist auf 10 Kunden, 10 Projekte, 50 Zeiteinträge und 20 Rechnungen beschränkt, das reicht zum Ausprobieren aber locker. In meinem Fall könnte ich jahrelang Testen.