[ˈmʊʁksn̩]

murksen: intransitiv; unfähig oder schlampig vorgehen, insbesondere bei der Arbeit, so dass nichts oder nichts Rechtes zuwege gebracht wird oder doch nicht in annehmbarer Zeit

  • Podcastempfehlungen 2025/2026

    Podcastempfehlungen 2025/2026

    Podcastempfehlungen haben hier ja fast Tradition. Naja, mehr oder weniger. In diesem Jahr sind zu meinen bisherigen Abos einige neue dazugekommen (manche sind auch weggefallen) und interessanterweise fast… mehr…

  • Heavy Rotation

    Heavy Rotation

    hab die Band ja unlängst bereits vorgestellt. Bylgja läuft heute auf und ab bei mir. Ein wunderschönes Stück. mehr…

  • SearXNG

    SearXNG

    Google nervt! Werbung nervt! KI nervt! Tracker nerven! Suchmaschinen im Internet sind wichtig und jeder nutzt sie mehr oder minder wissentlich dutzende Male am Tag.… mehr…

  • Verständnislose Blicke

    erntete ich heute Vormittag als ich die Einladung auf ein kleines Bier zuerst dankend, dann energischer ablehnte. Was ist los mit euch?

    Wir waren heute im etwas größeren familiären Rahmen frühstücken. Eine Verwandte hat demnächst Geburtstag und das nahmen wir zum Anlass uns mit Kind und Kegel auswärts ein Frühstück zu gönnen. Nebenbei, Kudos an das Steinbock Café im Haus der Steinböcke, das Frühstück war ausgesprochen lecker.

    Den anfangs von einigen gewünschten Prosecco hatte ich schon ausgeschlagen. Nachdem die Bäuche voll, die Frühstücksteller leer und die Kaffee geschlürft waren, folgte erneut die Frage in die Runde nach einem „Frühstücks“-Prosecco. Erneut lehnte ich ab, ist ohnehin nicht meins. Ich könnte doch auch ein Bier trinken. Erneut lehnte ich ab. Zumindest ein kleines, ein Seidl könnte ich trinken. Erneut lehnte ich ab. Aber warum ich denn keines wolle.

    Wären nicht andere Gäste und Kinder anwesend gewesen, hätte ich wahrscheinlich zu einer Hasstirade angesetzt. So habe ich mich zurückgehalten und ein letztes Mal forsch abgelehnt.

    Ich kann durchaus damit Leben wenn jemand schon am Vormittag einen Sekt oder Bier trinken will. Aber wenn ich partout keinen Alkohol will, lasst mich verdammt nochmal damit in Frieden. Ist es so ungewöhnlich, dass ein erwachsener Mensch um 11 Uhr am Vormittag ein Bier ablehnt? Ist das so eine kaum fassbare Ausnahme? Nein, heißt Nein! Offensichtlich haben das viele noch nicht verstanden.

    Ich trinke durchaus gerne ein Bier. Ich mag es. Auch ein guter Gin, ja gerne. Aber es sollte doch möglich sein eines abzulehnen ohne Unverständnis zu ernten. Morgens und vor allem mit Kindern um mich herum, ist es nicht meine Zeit und mein Setting um mir ein Bier zu gönnen. Meine Festivaljahre sind vorbei.

    Ich will das nicht. Ich will gefragt werden, was ich trinken möchte, aber ich will nicht genötigt werden ein Bier zu trinken. Meine Ablehnung hat auch nicht zwingend etwas mit Vernunft zu tun, jeder der mich kennt weiß dass ich auch unvernünftig sein kann.

    https://www.news.at/gesundheit/oesterreich-alkoholproblem

    Wir leben in einer Alkoholgesellschaft. Jährlich trinken wir, so die aktuelle WHO-Statistik, pro Kopf und Nase durchschnittlich 10,6 Liter. Reinalkohol, versteht sich. Unter den 194 WHO-Mitgliedern kommt die Alpenrepublik damit auf Platz 35. Im europäischen Vergleich haben es die Österreicher sogar auf Platz 7 geschafft.

  • Ich will

    das Ding hier. Analogue hat den N64 neu aufgelegt. Der Nintendo 64, die wahrscheinlich allerbestesteste und coolste Konsole aller Zeiten.

    Annodazumal wegweisend was 3D Grafik anbelangt. Aber am Markt hatte es die Konsole schwer. Grund waren die Preise für die teuren Cartridges und für Entwickler war die größte Pain der limitierte Speicher auf den Cartridges. Während die Sony Playstation quasi die 600-700 MB Speicher auf der CD-Rom nutzen konnte (wenn auch mit ewig langen Ladezeiten), konnte der N64 nur 4 MB bis hin zu später 64 MB.

    Da wurde viel getrickst, viel mit Kompressionen gearbeitet, viel mit Midi Musik um viel Umfang und hohe Qualität zu liefern, aber die Playstation hatte da die Nase vorne – Mario 64 hatte 8 Megabyte! ACHT MEGABYTE! Das ganze Spiel mit all den Welten, den 120 Sternen, das alles war in einem 8 Megabyte Speichermodul.

    Jedenfalls, Analogue legt den N64 neu auf, nennt ihn Analogue 3D, ist voll kompatiblel mit allen Cartridges, Region Free. Bietet, HDMI, Upscaling auf 4K und Bluetooth für die Controller (auch die alten kann man verwenden). Und das geniale ist, das ist keine Software Emulation. Im Analogue 3D, wie auch in allen anderen Analogue Geräten, wird in Hardware (mit FPGAs, also Field Programmable Gate Arrays) der originale N64 nachgestellt.

    Ich kaufe mir die Konsole! Im Moment ausverkauft, habe mich gerade für den nächsten Batch vormerken lassen. Das ist Kindheitserinnerung pur. Meine erste eigene Konsole – das Original steht übrigens mitsamt einiger Games noch zu Hause bei mir im Homelab – und funktioniert noch.

  • Kurze Einschätzung meinerseits zu iOS 26 auf einem günstigen iPhone:
    tl;dr: Nicht updaten!

    Da ich beschlossen habe, mein iPhone 12 Pro vorerst zu behalten, habe ich es vor einigen Tagen verpackt, an Apple geschickt um dort ein Batterieservice zu machen.

    Vorbereitet wie immer, hatte ich mir vor zwei Jahren günstig ein Ersatzgerät besorgt: ein iPhone SE 2 (Veröffentlicht 2020 mit A13-Chip).

    Darauf läuft meist die aktuelle Beta, sodass ich mir Apples Experimente ansehen kann, ohne mein Produktivgerät zu zerhacken.

    Doch wie schlägt sich iOS 26 auf einem älteren Gerät wie dem SE 2? Kurz gesagt: erstaunlich schlecht. Apple hielt es offenbar für eine gute Idee, dem SE 2 das neue iOS 26 unterzujubeln. Die Performance ist miserabel: das Interface stockt, alles reagiert verzögert, und Apps beenden sich regelmäßig von selbst – vermutlich, weil der Speicher knapp wird. Ruckler und doppelte oder gar nicht erkannte Eingaben sind an der Tagesordnung.

    Auch die Akkulaufzeit leidet erheblich. Man kann förmlich zusehen, wie die Prozentanzeige nach unten zählt. 100 – 98 – 97 – 95…

    Das iPhone SE 2, eigentlich ein kleines, schickes und unter iOS 18 ausgesprochen performantes Gerät, ist damit zur Krücke verkommen. Es fühlt sich an wie ein billiges Android-Smartphone mit den oft so gefürchteten MediaTek SOCs. Seit der ersten iOS26 Beta und auch jetzt mit Version 26.2 hat sich daran nichts verbessert – trotz reduzierter Transparenzen und Animationen (Reduce Motion). Das SE 2 hat schlicht zu wenig Power, um iOS 26 vernünftig zu stemmen, Apple hat das in Kauf genommen, Nutzer haben nun ein Gerät, dass sich schlichtweg nicht mehr angenehm benutzen lässt.

  • Ernährungsstrategien

    Morgen gibt es einen vielversprechenden Vortrag in Lienz: Ernährungsstrategien zur Leistungssteigerung im Ausdauersport. Gut, das betrifft mich nicht. Und vielleicht zählt man einen Halbmarathon auch nicht zu Ausdauersport. Aber Ernährung an sich interessiert mich ja schon.

    Morgen, 18.11.2025 um 18:30 Uhr im Sparkassensaal Lienz

    Vortragende:

    Mag. Janine Kaltenbacher BSc.
    Jeanette Steiner BSc. BSc.

  • Ich war am Laufband

    und ich finde diese Art der Bewegung immer noch „schwierig“ – und ich habe immer das Gefühl mich abzumühen und dabei zu langsam zu Laufen in einer Viertelstunde bin ich nur knapp über 2 Kilometer gekommen. Wie dem auch sein, über den Winter muss ich wohl oder übel das Laufband nutzen. Eine große Freundschaft wird allerdings nicht dabei entstehen.

    Dazu fällt mir Shakespeares berühmter Monologue to the Treadmill ein

    O dread conveyance! Thou infernal engine,
    Whose whirling tread mocks every honest step,
    Was e’er a soul so cursed as to endure
    Thy ceaseless march, no victor’s ground attained?
    Thou art contrived by minds in wretched hour —
    A monster forged from man’s own twisted need
    To toil, yet never move a single league.
    What direful spirit, vexed by mortal limbs,
    Devised a labyrinth where motion is illusion,
    And sweat the coin we pay for hope’s deception?

    How unnatural thy labor, fettered stride,
    Compels the fleet-foot to become the ass —
    A jester in the court of agony.
    Thine iron laws defy both wind and hill,
    Nor do birdsong nor sun attend this journey,
    But only the hum of thy relentless gears,
    And the mocking echo of progress unraveled.

    Cursed be the hour thy inventor smiled,
    A mind more cruel than dungeon’s architect,
    Who took the noble act of running free
    And yoked it to the service of despair.
    O, that earth herself would crack and swallow up
    Thine monstrous form, and grant me liberty
    To run as men were meant — beneath the sky,
    And not upon thy hellish, endless road.

    Danke Perplexity für diesen schnöden Erguss!

Run fat boy, run!

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